
Wohlfahrtsverbände: zu wenig Personal für Nachmittagsbetreuung
Die bundesweiten Neuerungen bei der Nachmittagsbetreuung in Grundschulen machen den Wuppertaler Wohlfahrtsverbänden große Sorgen. Ab Sommer haben alle Kinder der 1. Klasse einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Der Bund finanziert den Ausbau mit bis zu 3,5 Milliarden Euro. Aber die Anbieter der Nachmittagsbetreuung in Wuppertal könnten das personell gar nicht leisten, sagt Andrea Schmidt von der Caritas. Sie Träger hätten eine finanzielle Unsicherheit, sie bräuchten etwas mehr Personal. Das Land habe noch kein Signal gesendet, dass sie mehr Geld für diese Arbeit bekommen, so Schmidt. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sehen die Wohlfahrtsverbände 2026 nicht nur im Ausbau der Offenen Ganztags-Grundschulen, sondern auch beim Thema "Wohnen und Sanieren" in Wuppertal.
Veröffentlicht: Montag, 05.01.2026 13:33