
Wuppertaler Jüdinnen und Juden haben Angst
Jüdinnen und Juden in unserer Stadt haben noch mehr Angst. Der Grund ist der Brandanschlag auf die Barmer Synagoge vor zweieinhalb Wochen, sagt der Freundeskreises Neue Synagoge.
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Viele zeigen keine Symbole für das Judentum
Das sagt der Vorsitzende des Freundeskreises Neue Synagoge, Pfarrer Werner Jacken:
Es gibt keinen Juden in Wuppertal, der öffentlich Kippa trägt. Es gibt Jüdinnen und Juden, die den Davis Sternen verdecken, wenn sie im Bus fahren, und das ist einfach nicht zu fassen.
Der Brandanschlag auf die Barmer Synagoge war vor zweieinhalb Wochen, obwohl sie schon seit Jahren rund um die Uhr von der Polizei bewacht wird. Der Freundeskreis Neue Synagoge feiert diesen Monat sein 30-Jähriges Bestehen und ruft gerade jetzt zu Solidarität mit der jüdischen Gemeinde auf, sagt der Vorsitzende, Pfarrer Werner Jacken:
Da immer deutlich zu machen, auch den Gemeindegliedern der Gemeinde. Ihr habt Freunde, ihr habt einen Freundeskreis, ihr seid nicht alleine in dieser Stadt und deshalb ist 30 Jahre Freundeskreis wirklich ein Grund zum Feiern, aber auch ein Bekenntnis für die Zukunft
Der Freundeskreis wurde gegründet, um jüdisches Leben in unserer Stadt zu begleiten und sichtbarer zu machen. Die Barmer Synagoge steht direkt neben der Gemarker Kirche.
