CDU verteidigt Nein zum Klimanotstand

Die Wuppertaler CDU-Fraktion hat ihr Nein zum Klimanotstand verteidigt. Gleichzeitig räumt Fraktionschef Ludger Kineke ein, das Ganze sei unglücklich gelaufen. Der Text, der im Hauptausschuss zur Abstimmung stand, war ein Kompromiss, den Politiker - auch von der CDU - und die Fridays For Future-Gruppe geschlossen haben. Kineke sagt, es standen nach seiner Ansicht immer noch zu viele Aussagen darin, die die Stadt gezwungen hätten, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen, auch wo das unvernünftig wäre. Das hätten seine Parteifreunde im Umweltausschuss offenbar übersehen. Dass Fridays For Future frustriert reagiert, wundert ihn - er habe mit den Klimaschützern selbst aber nicht gesprochen, meint Kineke. Sie könnten jederzeit einen weiter entschärften Antrag zum Klimanotstand stellen.

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